Portrait Ulrike Protzer

Fachbereich
Virologie

Heimatinstitut
Technische Universität München

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Prof. Dr., MD
Ulrike Protzer

Ulrike Protzer ist eine erfahrene Virologin mit langjähriger Forschungserfahrung in den Bereichen molekulare Virologie, Virus-Wirt-Interaktion und Immunologie. Ulrike hat in Deutschland, Südafrika und der Schweiz Medizin studiert. Während ihrer klinischen Ausbildung erwarb sie fundierte Kenntnisse in Infektionskrankheiten, Hepatologie und medizinischer Virologie und legte die Facharztprüfungen für Innere Medizin sowie Mikrobiologie und Virologie ab.
Ulrike Protzer ist seit 2007 Direktorin der Institute für Virologie am Helmholtz München und der Technischen Universität München (TUM) und Inhaberin des Lehrstuhls für Virologie. Mit dem Schwerpunkt Nachwuchsförderung ist sie Prodekanin der Medizinischen Fakultät.

Viren sind vielfältig - sie kümmern sich nicht um Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, sozialen Status oder Nationalität! Forschende, die Infektionen bekämpfen, sollten dasselbe tun.

Portrait Ulrike Protzer

Prof. Dr., MD Ulrike Protzer

Virologie


Forschung

Ihre wissenschaftlichen Leistungen konzentrieren sich auf das Verständnis der Interaktion zwischen Viren und ihren menschlichen Wirten und auf die Umsetzung dieses Wissens in neue therapeutische Ansätze. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Hepatitis-B-Virus, an dem jährlich mehr als 820 000 Menschen sterben. Seit Beginn der Pandemie hat sie auch die Immunantwort zum Schutz vor COVID-19 untersucht. Ihre Gruppe setzt Impfstoffe und Immuntherapien ein, um die HBV-spezifische Immunität wiederherzustellen und HBV zu heilen. Sie führt auch klinische Studien über die Wirkung von Impfstoffen auf die COVID-19-Kontrolle durch.

Sonstiges

2011-2018 war sie Mitglied des Gründungsvorstands des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung. Derzeit leitet sie mehrere nationale und internationale Forschungskonsortien und ist in zahlreichen Beiräten und Aufsichtsräten tätig.


Externe Links

Institut für Virologie der Technischen Universität München